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Abschalten! Apaga y vámonos

Mit dem Bau des weltweit drittgrößten Staudammprojekts, dem Ralco in Chile, war die indigene Kultur der Mapuche-Pehueche dem Untergang geweiht. Weder Inkas noch die jahrhundertelange Besatzung durch spanische Kolonialherren hatten die stolzen Indigena von ihrem angestammten Land vertreiben können. Jetzt liegt es unter der Wasseroberfläche des Biobio-Flusses begraben. 1997 erwarb der spanische Wasserkonzern ENDESA den gesamten Strom vom chilenischen Staat. Durch Intrigen und staatliche Komplizenschaft gelang es, die einstigen Anwohner auszubooten. Staatspräsident Eduardo Frei war mit einer Firma persönlich an ENDESA beteiligt und sorgte für die Kriminalisierung und Inhaftierung von Mapuche-Anführern. Die Proteste blieben erfolglos. 2003 verließen die letzten Familien ihr Land, wurden umgesiedelt und müssen heute für den Strom, der aus der Überflutung ihres Besitzes gewonnen wird, bezahlen.

Credits

  • Originaltitel: Apaga y vámonos
  • Regie: Manel Mayol
  • Buch: Clement Darrasse, Manel Mayol
  • Musik: Delfí Ramírez
  • Kamera: Sergio Armstrong
  • Schnitt: Christian Fuma
  • ESP, 2005, Farbe, 87'
  • Website (engl.)
  • Trailer (engl.)
  • Sprachfassung: OmU
  • FSK 6, feiertagsfrei
  • Verfügbar in DCP (Digital Cinema Package) Master für alle D/E-Cinema Systeme
  • Start: 2. November 2006

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